Willkommen auf meiner Mercedes-Ponton Seite!

April 15th, 2010

Ein Anblick aus dem Originalprospekt


Planai Classic 2012

Januar 6th, 2012


Ein 140 km Nacht-Parcour und 10 Sonderprüfungen waren vom 04.01.2012 – 05.01.2012 für die Teilnehmer unter den Blicken der begeisterten Zuschauer zu absolvieren!

Einige der schönsten Oldtimer der Automobilgeschichte und die Skichampions aus vergangenen Jahren sowie Legenden aus Sport und Film trafen vom 04.01.2012 bis 05.01.2012 hier aufeinander und sorgten für spannende Bewerbe in den Disziplinen Motorsport und Skisport.

Am Start waren Fahrzeuge der Epochen I, II und III zu bewundern.

Jedenfalls bedauerlich für jeden Mercedes-Enthusiasten war die Tatsache, dass es bloß einen einzigen Stern im Starterfeld gab. Das war der 230SL aus dem Jahr 1964 von Karsten Wohlenberg.

Das Starterfeld war ebenfalls – wie jedes Jahr – prominent besetzt.

Rudi Rubinek, der als des Kaisers Robert Heinrich I. bekannte Obersthofmeister Seyffenstein und Hauptautor der Serie “Wir sind Kaiser” trat in einem Porsche 911T an.

Aus Schweden angereist kam mit fast 70 Jahren Björn Waldegaard. Der seit über 40 Jahren im Rallyesport erfolgreiche Welt- und Europameister und oftmaliger Sieger im Rallysport war in einem Porsche 911S mit 300 PS am Start.

Der finnische “Rallyprofessor” Rauno Aaltonen, mehrfacher Sieger nationaler und internationaler Rallymeisterschaften trat mit seinem bevorzugten Fahrzeug an, einem Mini Cooper S. Rauno Aaltonen war einer der erfolgreichsten Rallye-Piloten der 1960er-Jahre, legendär sind seine Siege mit dem Mini Cooper.


Vor dem Qualifying im Parc Fermé  auf der Trabrennbahn in Gröbming


Ja, es ist Winter!


Nur die Harten kommen durch!

Johann Kofler/Gery Hofer, Sunbeam Super Sports, Baujahr 1930, 3000 ccm, 120 PS


Der kommt aus dem Norden, der kann das!

Ulrich Clauss/Timo Clauss auf Volvo P544, Baujahr 1961, 1800 ccm, 125 PS,


Ein Porsche 356 SC, Baujahr 1963, 1700 ccm, 100 PS,

am Steuer Gerd Bühler mit Beifahrer Karl Schäfer


Der einzige Stern! Ein 230SL, Baujahr 1964, 2800 ccm, 200 PS,

Dr. Karsten Wohlenberg, 3.  der Ennstal-Classic 2011, mit Navigator Mike Höll


Einer der Stärksten im Feld, ein Porsche 914/6, Baujahr 1969, 2800 ccm, 230 PS,

gefahren vom Team Pius Weckerle/Werner Gassner


Der Beginn der Veranstaltung wurde durch das Qualifying auf der Trabrennbahn in Gröbming eingeläutet. Hier mussten die 42 Teams nach einigen Trainigsrunden eine Zeit vorgeben und diese im darauf folgenden Wertungslauf möglichst ohne Abweichung erreichen.


Christian Baier/Margot Baier, 4. der Ennstal Classic 2011

auf einem Lea Francis P-Type, Baujahr 1927, 1500 ccm, 40 PS


Bernhard Ehm/Petra Ehm auf einem Lagonda Rapier, Baujahr 1936, 1500 ccm, 70 PS


Hermann Schwarz/Klaus Hauer mit dem ältesten Käfer im Feld, Baujahr 1957, 1584 ccm, 60 PS

Wolfgang Stegemann/Barbara Stegemann, 5. der Ennstal Classic 2011

Alfa Romeo Giulia Sprint, Baujahr 1963, 1600 ccm, 92 PS


Ralf Klaus/Lothar Dierßen mit einem Austin Healey 3000 MKIII, Baujahr 1965, 2912 ccm, 200 PS

Björn Waldegaard/Hans Sylvan auf Porsche 911 S, Baujahr 1969, 2195 ccm, 300 PS


Fährt der mit oder ist der bloß auf Schiurlaub?

Rudolf und Michael Kefeder mit einem Käfer Baujahr 1966, 1300 ccm, 40 PS


Bernd Wendl/Alexandra Schörghuber auf Volvo Amazon P122S, Baujahr 1968, 1954 ccm, 101 PS


Ernst Harrach/Wolfgang Artacker auf einem VW Käfer 1302S, Baujahr 1070, 1584 ccm, 150 PS

Harrach zeigte schon beim Warm-up, dass er nicht zum Rehe füttern gekommen ist.


Robert Stürzer/Alfred Huber auf Volvo Amazon P122 S, Baujahr 1970, 1954 ccm, 100 PS


Michael Münzenmaier/Maximilia Münzenmaier, Opel Ascona A, Baujahr 1971, 2000 ccm, 110 PS


“Rallyprofessor” Rauno Aaltonen/Manfred Huber, MiniCooper S, Baujahr 1972, 1275 ccm, 75 PS


Michael Krammer, CEO von Orange, einem der Sponsoren der Veranstaltung/Claus Krammer

auf Porsche 911T, Baujahr 72, 2400 ccm, 190 PS


Rudi Rubinek/Günther Schrems auf Porsche 911 T, Baujahr 1972, 2400 ccm, 190 PS.

Da hat Kaiser Robert Heinrich I. seinem Obersthofmeister wohl dienstfrei gegeben?!


Klaus Pilz, Max Pilz auf einem Skoda R110, Baujahr 1972, 1100 ccm, 65 PS


Peter Unterweger/Kurt-Jochen Hausmann, Ford Escort RS 2000, Baujahr 1972, 1993 ccm, 130 PS


Volker Corsmann/Theresa Moser, dieses Mal auf VW Käfer 1302 S, Baujahr 1972, 1584 ccm, 50 PS


Eine glatte Null – das heißt, die Zeit des Qualifyings wurde beim Wertungslauf punktgenau erreicht – fuhren Ulrich Clauss/Timo Clauss im Volvo P544 aus dem Jahr 1961 ein. Auf den Plätzen folgten Pius Weckerle/Werner Gassner (Porsche 914/6, Bj. 1969) und Michael Münzenmaier/Maximilian Münzenmaier (Opel Rallye Ascona A, Bj. 1971)


Der Blick in Richtung Dachstein verheißt nichts Gutes!


Mittlerweile hat es auch in Gröbming zu schneien begonnen.


Am Nachmittag um 16 Uhr startete das Feld in Gröbming zum Prolog über den Dachstein nach Schladming und zurück nach Gröbming. Die Vorgabe dabei war ein Schnitt von 40 kmh.

Das Wetter zeigte sich speziell am Dachstein zutiefst winterlich. Ein Schneesturm, der so heftig war, dass sogar der Betrieb der  Dachsteinseilbahn eingestellt werden musste, verlangte den Teams alles ab.

Am Ende dieses Tages sah die Wertung folgendermaßen aus:

Michael und Maximilian Münzenmaier im Opel Rallye Ascona A fuhren mit einer Abweichung von 477 Hundertstelsekunden auf den ersten Platz, ganz knapp gefolgt von Karsten Wohlenberg und Mike Höll im Mercedes-Benz 230 SL, die 493 Strafpunkte einfuhren.

Den dritten Wertungsrang erreichten Wolfgang und Barbara Stegemann in einem Alfa Romeo Giulia Sprint mit 528 Hundertstelsekunden Abweichung.



Zweiter Tag

Die Planai-Bergprüfung wurde wieder in zwei Läufen gefahren. Wieder ging es darum, die Zeit des ersten Laufes möglichst genau im zweiten Lauf zu erreichen. Vor Beginn des ersten Laufs war das Wetter noch einigermaßen erträglich.

Mit der Fortdauer der Veranstaltung setzte Schneefall ein, der immer dichter wurde. Im zweiten Lauf war die Strecke dann auf Grund des Neuschneeeintrages deutlich langsamer. Trotzdem gelang dem deutsch-österreichischen Team Karsten Wohlenberg/Mike Höll eine Abweichung von Null.


Auf der Planai schneite es . . .


. . . überall rein.


Am Start zur Planai-Bergwertung


Wenn trotz Windschutz der Fahrtwind im Gesicht beißt . . .


. . . und die Kälte durch die Bekleidungsschichten in die Knochen kriecht . . .


. . . und man trotzdem weiterfährt, dann ist man ein echter Planai Classic-Fan!


VW 11 Käfer, BJ. 1957, der erste im Feld mit Dach und bescheidener Heizung


Thomas Matzelberger/Andreas Holzleitner auf MG A Coupe, Baujahr 1957, 1800 ccm, 90 PS


Robert Steininger/Brigitte Steininger mit dem ältesten Vertreter seiner Spezies.

Ein Porsche 356, Baujahr 1959, 1600 ccm, 75 PS


Ferdinand Flick/Georg Eck, MG A Coupe, Baujahr 1961, 1600 ccm, 90 PS


Gerd Komaromy/Gerd Letzbor, Porsche 356, Baujahr 1963, 1600 ccm, 95PS


Die in der Endwertung drittplatzierten Wolfgang Stegemann/Barbara Stegemann


Das Team Wohlenberg/Höll auf dem Weg zum Gesamtsieg


Der Altmeister Björn Waldegaard auf dem stärksten Wagen im Starterfeld.

Sein Porsche brachte ihn mit Startnummer 18 auf Grund eines Patzers

bei einer Lichtschranke am ersten Tag nur auf Gesamtplatz 18


Auch der Kameramann hatte es nicht leicht. Hier versucht er Manfred Grunert/Stefan Grundhoff

auf einem BMW 2002 ti, Baujahr 1969, 1999 ccm, 190 PS in die Seitenblicke zu bringen.


Erich Landerl/Gilbert Ragowsky wintertauglich auf Volvo 123 GT, Baujahr 1968, 1982 ccm, 135 PS


Zu schnell für diese Welt!

Der “Rallye-Graf” Ernst Harrach zeigte eindrucksvoll wie schon bei den Bewerben am Tag zuvor,

wo das Gaspedal liegt. Auf der tief winterlichen Planaistaße legte er mit 4:51:15 Minuten

die mit Abstand schnellste Zeit hin. Leider brachte ihm diese Eile auch die Disqualifikation ein.

Trotzdem sein Kommentar nach der Veranstaltung:”Es war herrlich!”


Auch Obersthofmeister Seyffenstein hatte mit den Bedingungen zu kämpfen.

In der Gesamtabrechnung reichte es aber noch für den 23. Platz.

Das war im Interview vor der Planai-Bergprüfung auch sein erklärtes Ziel. . .


Der früher als “Ostblock-Ferrari” belächelte Skoda R 110 belegte den 22. Rang


Es verirrten sich auch ein paar Zuschauer auf den höher gelegenen Teil der Strecke


Die Schlacht ist geschlagen! (Fast) alle Autos sind im Ziel auf der Bergstation.

Mittlerweile ist der Schnee dabei, die Autos zuzudecken.



Das Endergebnis der beiden Tage lautete also:

Karsten Wohlenberg und Mike Höll im Mercedes Benz 230 SL konnten mit einer Gesamtabweichung von 493 Hundertstelsekunden den Sieg bei der Planai-Classic 2012 erringen.

Michael Münzenmaier mit Sohn Maximilian als Navigator landete mit 525 Hundertstelsekunden Abweichung auf Platz zwei.

Wolfgang und Barbara Stegemann fuhren mit 535 Strafpunkten auf den dritten Gesamtrang.

Die Hoffnungen auf einen Sieg der letztendlich zweit- und drittplatzierten Teams wurde durch die von Wohlenberg/Höll herausgefahrene Null im letzten Bewerb zunichte gemacht.

Den Fahrerteams der Fahrzeuge der Epoche I, die natürlich offen unterwegs waren, ist hier der größte Respekt zu zollen. Sie waren während der gesamten Veranstaltung in ihren Boliden aus vergangenen Tagen trotz Mehrschichtbekleidung und Wärmegelpads, Heizkissen und winddichter Oberbekleidung der Witterung ausgesetzt.

Fazit: der einzige Mercedes im Feld war auch das Siegerauto!

Zumindest das entschädigt ein wenig . . .


Ein 20 minütiger Filmbericht wird zu folgenden Zeiten auf ORF Sport + ausgestrahlt

12.01.2012, 10:55
13.01.2012, 01:55
14.01.2012, 04:55
15.01.2012, 07:55
15.01.2012, 19:55



Maybach stirbt zum 2. Mal

November 20th, 2011

Das stille Ende einer Autolegende

In der Vorkriegszeit stand Maybach im Ruf, “die besten Autos der Welt” zu bauen. Mit dem Zweiten Weltkrieg endete die Fahrzeugproduktion. Jetzt scheinen die Tage der Traditionsmarke zum zweiten Mal gezählt.

Der Maybach bringt offenbar nicht das, was Daimler sich erwartet. Er kostet ab 400.000 Euro und wurde im vorigen Jahr gerade einmal 157-mal verkauft: Der Stuttgarter Autokonzern stellt die Fertigung der Luxusmarke ein und erweitert stattdessen die Modellpalette der S-Klasse. Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche sagte der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vom vergangenen Samstag, das Unternehmen sei “zur klaren Überzeugung gelangt, dass die Absatzchancen für die Marke Mercedes besser sind als die von Maybach”. Weiters: “Es wäre nicht sinnvoll, ein Nachfolgemodell für den jetzigen Maybach zu entwickeln”

Der Absatz der Luxusmarke liegt seit Jahren unter den Erwartungen. Das ursprüngliche Ziel lag bei jährlich 1.000 bis 1.500 Stück der Nobelkarossen.

Bis 2020 wolle sein Konzern absatzstärkster Hersteller von Premiumfahrzeugen sein. Auf diesem Weg wurde nun die nach dem Autopionier August Wilhelm Maybach benannte Traditionsmarke im Jahr 2002 wiederbelebte Luxusmarke Maybach einer breiteren Modellpalette der S-Klasse geopfert – anstatt wie bisher nur drei soll es künftig sechs verschiedene Modelle des Mercedes-Oberklassewagens geben. Mercedes erhoffe sich davon jährlich einen Absatz-Zuwachs im fünfstelligen Bereich.

Maybach soll dann weiterverkauft werden, wenn im Jahr 2013 die neue S-Klasse-Generation auf den Markt kommt.

“Im Luxussegment werden wir künftig ganz auf unsere Kernmarke Mercedes-Benz setzen, die wertvollste Premium-Automarke der Welt”, schrieb der Daimler-Vorstand in einem Brief an die Mitarbeiter, aus dem die Nachrichtenagentur dpa zitierte.

Mit der Schließung der Marke Maybach müssten die Mitarbeiter aber nicht um ihre Jobs fürchten. “Das sind etwa 150 bestens qualifizierte Mitarbeiter, die wir für unser Wachstumsprogramm im Luxussegment brauchen werden”, betonte der Daimler-Chef.

Na, wenigstens etwas . . .

Motoröle für Oldtimer

September 10th, 2011

Der Schmierstoffhersteller Liqui Moly erweitert das Angebot seiner Motorenöle mit der CLASSIC-Serie für Old- und Youngtimer.

Damit folgt Liqui Moly dem Wunsch der Liebhaber klassischer Automobile und bietet ein Motorenöl speziell abgestimmte für die klassischer Automobile an. Die “Classic”-Kollektion umfasst drei Motorenöle in den Viskositäten SAE 30, SAE 50 und SAE 20W-50 HD auf mineralischer Basis.

Das ansprechende Design der Liqui Moly Classic-Öl Verpackungen zeigt schon, hier steht ein exklusives Motorenöl für Oldtimerliebhaber.

Die Öle der Classic Motorenöl-Serie sind mild legierte mineralische Ganzjahres-Motorenöle, die in ihrer Zusammensetzung speziell auf die Anforderungen klassischer Fahrzeuge mit und ohne Ölfilter abgestimmt wurden. Ausgewählte Grundöle und Additive gewährleisten eine optimale Schmierung und einen sehr guten Verschleißschutz unter allen Betriebsbedingungen.

Classic Motorenöl SAE 30, Classic Motorenöl SAE 50

Motorenöle für klassische Automobile müssen spezielle Aufgaben erfüllen. Bei diesen Einbereichsölen sind neben der Schmierung auch der Verschleiß- und Korrosionsschutz sowie die Kühlung die wichtigsten Aufgaben eines Motorenöls für klassische Fahrzeuge (auch ohne Ölfilter). Speziell für diese Anforderungen wurden LIQUI MOLY Classic SAE 30 und  Classic Motorenöl SAE 50 entwickelt.
Bitte beachten Sie die Herstellerangaben oder Freigaben für Ihr Fahrzeug.

Eigenschaften:
- hohe Schmierfilmstabilität
- sehr guter Verschleißschutz
- hervorragender Korrosionsschutz

Classic Motorenöl SAE 20 W-50 HD

Motorenöle für klassische Automobile müssen spezielle Aufgaben erfüllen. Wie bei modernen Mehrbereichsölen sind neben der Schmierung, dem Verschleiß- und Korrosionsschutz auch die Reinigung und Kühlung die wichtigsten Aufgaben eines Motorenöls für klassische Fahrzeuge. Motoren älterer Bauart wurden mit größeren Toleranzen gefertigt und die Bauteile bestehen zudem aus anderen Materialien als heutzutage. Speziell für diese Anforderungen wurde LIQUI MOLY Classic SAE 20W-50 Motorenöl entwickelt.
Bitte beachten Sie die Herstellerangaben oder Freigaben für Ihr Fahrzeug.

Eigenschaften:
- hohe Schmierfilmstabilität
- sehr guter Verschleißschutz
- niedriger Verdampfungsverlust
- hervorragender Korrosionsschutz
- gute Reinigungseigenschaften

ENNSTAL CLASSIC 2011

Juli 17th, 2011

Die Ennstal Classic – das heißt fahren mit Autos von damals auf den schönsten Straßen durch die Steiermark, das grüne Herz Österreichs.

Ein sportliches Zeitfahren ohne Elektronik, nach den Tachos von einst. Entlang der Strecke und in den Etappenorten begrüßt und bejubelt von unzähligen begeisterten Zuschauern

Keiner, der sich für Oldtimer interessiert, kommt an der Ennstal Classic Österreich vorbei.

Hier einige Impressionen der heurigen Veranstaltung.



Der Ablauf der Veranstaltung:

Donnerstag, 14. Juli 2011

Orange-Prolog

08:30    Startaufstellung der Oldtimer

09:00    Start zur Mazda – Bergwertung Stoderzinken

12:00    Start zum Orange-Prolog  direkt am Stoderzinken 381 km

12.15    Durchfahrt durch Gröbming

Die Etappenorte:

14.10    Red Bull Ring | Spielberg

17.15    Nockalm | Glockenhütte

ca. 20:00    Zielankunft in Gröbming


Der Prolog führte nach der Bergwertung auf den Stoderzinken zum Bed Bull Ring in Spielberg zur Sonderprüfung. Danach ging es über die Turracher Höhe und den Nationalpark Nockberge zurück über den Sölkpass nach Gröbming ans Tagesziel.



Dabei waren nicht alle entlang der Strecke anwesenden Zuseher gleich begeistert.

Diese beiden hier nehmen da Ganze eher gelassen.



Die ersten Boliden der Epoche II in der Kehre.

Hier ein Lagonda M45 Le Mans, Baujahr  1935. 230 PS, Hubraum 4500 ccm



Ein Chrysler Imperial Speedster, Bj. 1927, 92 PS, 3600 ccm Hubraum



Ein Jaguar SS100, Baujahr 1937, 102 PS aus 2600 ccm Hubraum



Der legendäre Bentley Derby Tourer, Bj, 1937, 165 PS, 4400 ccm Hubraum



Nun bereits Starter aus der Epoche III.

Der Mercedes Benz 300 SL, Bj. 1954, 215 PS, 2975 ccm Hubraum



Wie leicht zu erahnen ist, eines meiner persönlichen Lieblingsstücke:

Mercedes Benz 220S Cabriolet , Bj, 1957, 105  PS, 2200 ccm Hubraum



Das Wetter über den Sölkpass war wirklich nicht sommerlich! Dichter Nebel, Regen und niedrige Temperaturen, diese Bedingungen ließen die Fahrbahn für die Oldies ziemlich rutschig werden.



Der Zieleinlauf am Ende des ersten Tages nach 381 km – bei mittlerweile trockenem Wetter – in der Hauptstrasse von Gröbming.


Freitag, 15. Juli 2011

Orange-Marathon

07:00    Start  zum Orange-Marathon
Die Etappenorte:

Aich | Dorfplatz

Bad Ischl | Kurpark

Bad Mitterndorf | Hauptstraße

Spital am Pyhrn | Stiftsplatz

Steyr | Stadtplatz

Rottenmann | Hauptstraße

Schloss Pichlan | Irdning

Niederöblarn | Flugplatz

Assach | Dorfplatz

ca. 17:50 Zielankunft in Schladming | Hauptplatz


Der zweite 300 SL beim Etappenstart am zweiten Tag  in Spital am Pyrhn



Auch von den 220S Cabrios waren zwei Starter im Feld



Eine österreichische Legende! Der Puch 700C, Bj, 1961, 25 PS, 643 ccm Hubraum

Zu seiner Zeit oft als Einsatzfahrzeug der Gendarmerie am Land zu sehen.



Das Gegenstück als Einsatzfahrzeug. Ein Porsche 356, Bj. 1960, 90 PS, 1600 ccm Hubraum.

Dieser Wagen wurde nach den entsprechenden Umbauten (u.a. Blaulicht an der A-Säule) an die Autobahnpolizei in Tirol ausgeliefert und war rund 10 Jahre lang dort im Einsatz.



Dr. Wolfgang Porsche auf Porsche 356 Carrera Coupe, Bj. 1962, 130 PS, 1966 ccm Hubraum



Einer von zwei Ford Mustang Fastback, Bj. 1965, 200 PS, 4740 ccm Hubraum



Die Sicht im Porsche scheint bei geschlossenem Verdeck ein wenig eingeschränkt zu sein.



Ein Austin Healey MK I, Bj. 1959, 178 PS, 2912 ccm Hubraum



Der letzte Starter im Feld und gleichzeitig der größte Fan von Ex-Formel I Fahrer Nigel Mansell

Ein Ferrari 246 GTS Dino, Bj, 1972, 200 PS, 2418 ccm Hubraum



Auf dem Weg durch das Gesäuse in Richtung Rottenmann zum Etappenziel.

Alfa Romeo 1500 MMS Kompressor, Bj, 1928, 70 PS, 1500 ccm Hubraum



Wer ist hier bergauf wohl der Schnellere?



Auch für den 300SL sind die Berge eine Herausforderung



Mancher hatte nur noch das Nachsehen.



Bei diesen Temperaturen bleibt das Verdeck geschlossen!



Oder ist es nicht für alle gleich kalt?



Jaguar E-Type S1, Bj. 1963, 265 PS, 3800 ccm Hubraum



In unseren Breiten ein echter Exote:

aus Großbritannien angereist ein Honda S800, Bj. 1970, 70 PS, 791 ccm Hubraum



Das spätere Siegerfahrzeug. Ein Ferrari 246 GT Dino, Bj. 1971, 180 PS, 2418 ccm Hubraum



Der letztendlich Zweitplatzierte: Ferrari 246 GT Dino, Bj. 1972, 195 PS, 2418 ccm Hubraum


Samstag, 16. Juli 2011

Chopard Grand-Prix von Gröbming

11:00    Startaufstellung der Oldtimer an der Hauptstraße

12.00    Rahmenprogramm & “Warm-Up” bei der Startrampe

12:00    Blanix – Segelflugshow

13:00    Chopard Grand-Prix von Gröbming – Demonstration historischer Rennwagen

13:30    Finale für die Teilnehmer der Ennstal-Classic 2011

15:00    Siegerehrung auf der Startrampe


Ganz stilecht vor der allerletzen Etappe am Samstag



Der lockte viele Schaulustige an.



Ein wunderschönes Cockpit



Nach der Rally im Regen wird wohl geputzt werden.



Das 8 Liter Triebwerk des Rolls Royce Phantom Open Tourer, Bj, 1928 . . .



. . . und seine berühmte Emily dazu.



Eine Segelkunstflugvorführung bildete einen Teil des Rahmenprogramms!



Atemberaubend, was die Piloten hier zeigten



Mit der Startnumer 1 beim Chopard Grand Prix:

Nigel Mansell auf einem Porsche 908/3 Rennprototyp aus dem Jahr 1970



Zwei Legenden des Motorsports: Sir Stirling Moss pilotierte einen  Ferrari 750 Monza, Bj. 1954:

Dieser hat einen Dreiliter-Vierzylinder-Reihenmotor mit zwei oben liegenden Nockenwellen, der rund 260 PS bei 6000 U/min leistet. Etwa 30 Fahrzeuge wurden von Pininfarina karossiert. Insgesamt sollen ca. 37 Autos gebaut worden sein.

Das Auto zählt zu den Ikonen, die den Mythos Ferrari begründen. Heute liegt der Marktwert eines Ferrari 750 Monza zwischen 2 und 3 Millionen Dollar.

Der Fahrer, ebenfalls eine Größe vergangener Tage, hat erst offiziell im Juni dieses Jahres seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport bekannt gegeben – mit 81 Jahren!

Für die Ennstal Classic macht er aber immer gerne eine Ausnahme.



Die letzte, alles entscheidende, Etappe hat begonnen.

Ein BMW 328, BJ. 1939, 80 PS, 1971 ccm Hubraum


Mercedes Benz 300 SL, Bj. 1955, 215 PS, 2998 ccm Hubraum


Ein Traum auf Rädern gefahren von zwei charmanten Damen:

BMW 507 Cabriolet, Bj. 1957, 160 PS, 3168 ccm Hubraum



Ein echte Rarität in der Oldtimerwelt, 40 Stück gab es von diesem

Facel Vega FV3 Coupe, Bj. 1956, 200 PS, 4527 ccm Hubraum



Nach über 900 km auf den letzten Metern vor dem Ziel,

ein Mercedes Benz 190 SL, Bj. 1957, 105 PS, 1897 ccm Hubraum



Auch das 220S Cabrio hat sich gut geschlagen. Immerhin Platz 90 von 223 gestarteten Fahrzeugen



Etwas weiter hinten platziert der zweite 220S


Eine Heckflosse war ebenfalls am Start, ein 220Sb, Bj. 1959, 110 PS, 2200 ccm Hubraum


Ebenfalls eine Rarität: ein Abarth Mono Mille, Bj. 1963, 75 PS, 982 ccm Hubraum



Ein flotter Skandinavier, Volvo P 1800 S, Bj. 1966, 140 PS, 1780 ccm Hubraum



Ein weiterer Italiener, Alfa Romeo 1750 Spider, Bj. 1968, 119 PS, 1779 ccm Hubraum



Außergewöhnlich diese Kombination aus Auto und Fahrer,

Der ehemalige Nissan-Chef Takayuki Uchida auf einem Citroen DS 19, Bj. 1967, 75 PS, 1985 ccm



Die glücklichen Sieger bei der Champagnerdusche

Das Vater-Tochter Gespann  KR Alois Heidenbauer/Mag. Birgit Heidenbauer erzielte beim ersten Antreten bei der Ennstal Classic auf Anhieb die Bestzeit

Den 2. Platz errangen Reinhard Huemer mit Tochter Dr. Doris Huemer

Den  3. Platz belegten Dr. Karsten Wohlenberg/Monika Wohlenberg, Sieger der Ennstal Classic 2009



Letzten Endes gab es am Schlusstag nur noch Sonnenschein und sommerliche Temperaturen und die Teilnehmer wie auch die Zuschauer wurden damit für die Regenstunden an den Tagen zuvor entschädigt. Den Organisatoren ist zu dieser gelungenen Veranstaltung mit einem sehenswerten Rahmenprogramm zu gratulieren.

Vieles wäre noch zu berichten, so manche Geschichte zu erzählen, Fotos von Traumautos aus vergangener Zeit zu zeigen, allein das würde den Rahmen hier sprengen.

Somit beschränke ich mich auf das Gezeigte und freue mich bereits auf die Ennstal Classic 2012



Mercedes-Treffen

Juli 6th, 2011

Vom 27. bis 28. August 2011 feiert Mercedes-Benz den Geburtstag des Automobils.

Unter dem Titel „Mercedes-Benz & Friends feiert 125 Jahre Innovation“ findet auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin das größte Mercedes-Benz Treffen aller Zeit statt. Probefahrten und Mitfahrgelegenheiten, Workshops sowie Unterhaltung für Kinder und Jugendliche, Ausstellungen und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm runden das bunte Sommerfest der Markengeschichte ab.

Das gesamte Vorfeld mit mehr als 250.000 Quadratmetern des 2008 stillgelegten Flughafens Tempelhof wird benötigt, um die über 1.800  Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz sowie verschiedene Fahrparcours zu präsentieren. Neben Pkw Klassikern und Youngtimern stellen Mitglieder der offiziellen Mercedes-Benz Clubs und Mercedes-Benz Liebhaber auch historische Nutzfahrzeuge aus. Am Samstag und Sonntag präsentieren die Besitzer ihre liebevoll gepflegten Fahrzeuge, unter denen sich einige echte Raritäten der Automobilgeschichte befinden, der Berliner Öffentlichkeit.

Zu den weiteren attraktiven Themenschwerpunkten des Wochenendes gehören die „Racing Legends“: Einige der legendären Silberpfeile aus den 1930er- und 1950er-Jahren aus der Sammlung von Mercedes-Benz Classic werden in Berlin von berühmten Rennfahrern für Demonstrationsfahrten bewegt.

Auf dem Flughafenvorfeld werden verschiedene Möglichkeiten für Testfahrten und Mitfahrgelegenheiten angeboten. Die Besucher können aktuelle Technologien in Personenwagen, Nutz- und Rennfahrzeugen hautnah erleben. Alternative Antriebe, Motorsport und Sicherheit stehen im Vordergrund der Driving Events.

Fahrzeuge der aktuellen Modellpalette, einschließlich der B-Klasse F-CELL und der A-Klasse E-CELL können sogar im Stadtverkehr Probe gefahren werden.

Ein besonderes Fahrerlebnis gibt es etwa mit dem smart electric drive. Der Elektroantrieb fasziniert durch die Agilität des Fahrwerks und seine Dynamik.

Eine Mitfahrt in den original DTM-Fahrzeugen durch einen spannenden Racing Parcours kann zum echten Nervenkitzel werden. Mercedes-AMG gibt den Passagieren ihres Driving Events die Möglichkeit verschiedene technische Features kennenzulernen: das Ride Control Fahrwerk, die PRE-SAFE Bremse, Speedshift und der Fahrdynamische Sitz.

In für Publikum und Mitfahrer beeindruckenden Stabilitätsfahrten werden die Telligent®-Stabilitätsregelung im Safety Truck und das Adaptive ESP® im Safety Van demonstriert. Unimog bietet die Gelegenheit, die geländegängigen Fahrzeuge auf Schotterpiste und Hindernissen zu erleben.

„Mercedes-Benz & Friends feiert 125 Jahre Innovation“ schlägt so zahlreiche Brücken von der Vergangenheit in die Zukunft der Innovation. Vor 125 Jahren reichte Carl Benz seine Patentschrift für den Benz Patent-Motorwagen im Patentamt in Berlin ein. Nun kehrt Mercedes-Benz nach Berlin zurück, um zusammen mit den Berlinern zu feiern.

Für alle Besucher ist zu beachten, dass keine Parkmöglichkeiten auf dem Veranstaltungsgelände vorhanden sind. Die Anreise sollte mit S-Bahn und U-Bahn zum Bahnhof Tempelhof erfolgen, der Zugang zum Veranstaltungsgelände befindet sich an der Tempelhofer Freiheit.

Anmeldungen für Fahrzeugbesitzer sind noch bis zum 31. Juli 2011 möglich.

Ein detaillierter Bericht  mit Fotos folgt nach dem Event . . .

Jahrestreffen VdH 2011

Juni 20th, 2011


Am Pfingstwochenende war das mittelfränkische Städtchen Ornbau im Landkreis Ansbach wieder Mekka aller Mercedes-Oldtimerfreunde, genau genommen speziell aller Ponton- und Heckflossenfreunde!

Der VdH rief zu seinem traditionellen Jahrestreffen von 10. bis zum 12. Juni 2011

Hier ein paar Impressionen vom Mercedes-Festival 2011:


Stolz präsentiert!


Das Portal aus anderer Perspektive


Engagierte Helfer


Auch Pontons waren wilkommene Gäste


Der Teilemarkt,


direkt vom Anhänger


Im Klubhaus


“Werde ich auch mal so groß?”


Alle Jahre wieder . . .


Keine Sorge, ich wachse noch!


Ob das wirklich hilft?


Mit Patina


Interessante Lektüre!



O´zapft is!


“Schifoahn” im Juni


Campingidylle


Aus dem Weg!



Technikkurs


Bange Frage beim TÜV  “Kommt er durch? “


Tunnelblick


Wo hat denn der den Stern?


Gibt´s hier eine Fähre?


Plakativ . . .


Ein wahrlich dekoriertes Stück!



Es war wieder eine gelungene Veranstaltung. Der Wettergott demonstrierte, dass es auch anders geht als im Vorjahr, zeigte sich aber dann doch noch einigermaßen gnädig.

Ein großes Lob ist den Organisatoren und den unermüdlichen Helfern auszusprechen! Erst ihr Einsatz macht eine Veranstaltung wie diese möglich!

Bis zum nächsten Jahr . . .

E10 Kraftstoff

Juni 10th, 2011

Seit Ende 2010 müssen alle EU-Mitgliedstaaten den maximal zulässigen Ethanol-Anteil im Ottokraftstoff von derzeit 5 Vol. % (E5) auf 10 Vol. % (E10) anheben.

Die Neuregelung basiert auf der Richtlinie 2009/30/EG vom 23. April 2009.

Selbstverpflichtung.

Die Daimler AG begrüßt die in Deutschland geplante Erhöhung des biogenen Anteils in Kraftstoffen. Im Rahmen einer Selbstverpflichtung hat sich das Unternehmen als einer der ersten Automobilhersteller zum Ziel gesetzt, bei seinen Fahrzeugen die technischen Voraussetzungen für eine erhöhte Beimischung von Biokraftstoffen zu schaffen.

E5 und E10 Kraftstoff.

In Deutschland sind die Kraftstoffanbieter per Verordnung verpflichtet, E5 Kraftstoff weiterhin anzubieten und zwar zeitlich unbefristet. Damit geht Deutschland über die EU-Vorgaben hinaus. Um Fehlbetankungen von Fahrzeugen, bei denen E10 zu Schäden führen kann, zu vermeiden, sowie um den Verbraucher über das angebotene Produkt zu informieren, ist eine eindeutige und auffällige Kennzeichnung von E10 sowohl unmittelbar an der Zapfsäule als auch an der Ausschilderung der Preise notwendig.

Verträglichkeit bei Mercedes-Benz Fahrzeugen.

Die überwiegende Mehrheit aller Mercedes-Benz Ottomotoren ist für den Einsatz von biogenen Kraftstoffen mit einem Anteil von bis zu 10 % Ethanol geeignet.

Ausnahmen sind beispielsweise:
•  Oldtimer
•  Fahrzeuge bei denen ausdrücklich Super Plus Kraftstoff vorgesehen ist
•  die erste Generation von Vierzylinder-Direkteinspritzern
•  sowie Fahrzeuge bei denen kein geregelter 3-Wege Kat verbaut ist.

Welche Mercedes-Benz Fahrzeuge nicht für den neuen E10 Kraftstoff geeignet sind, finden Sie in angehängter Liste. Diese Typen müssen stets mit “Super Plus schwefelfrei nach DIN EN228″ oder mit der “Bestandschutzsorte nach DIN 51626-1″ betrieben werden. Die Bestandschutzsorten sind anhand der Zapfsäulen-Aufschrift “enthält bis zu 5 % Bioethanol” zu erkennen.

Service Information

Gültigkeit: Vertriebsgebiet Deutschland.

Verwendbarkeit von E10 Kraftstoff für Mercedes- Benz, Maybach, AMG und smart Pkw

Die überwiegende Mehrheit aller Mercedes-Benz PKW sowie alle Maybach, AMG und smart Fahrzeuge mit Ottomotoren können unseren bisherigen Erfahrungen nach grundsätzlich mit E10 Kraftstoff betrieben werden.

Ausgenommen sind Mercedes-Benz Modelle der ersten Generation Direkteinspritzung (C 200 CGI/Baureihe 203 und CLK 200 CGI/Baureihe 209) der Jahre 2001 – 2005. Ebenso ausgenommen sind Modelle, welche werkseitig ohne geregelten 3-Wege Katalysator produziert oder mit Vergaser ausgerüstet wurden. Diese sind in der Regel älter als 25 Jahre.

In der nachfolgenden Tabelle sind alle Mercedes-Benz Modelle und Fahrzeugbaumuster aufgeführt, die nicht mit einer Bioethanol-Beimischung von mehr als 5 Volumen-Prozent betrieben werden dürfen. Bei der Betankung dieser Fahrzeuge ist darauf zu achten, dass ausschließlich nur „Super oder Super Plus schwefelfrei nach DIN EN 228 oder E DIN 51626-1“ mit der Kennzeichnung „enthält bis zu 5 % Bioethanol“ verwendet wird.

Hier geht es zur Tabelle:

Quelle: www.mercedes-benz.de/

Auf alle Fälle heißt das für uns Ponton- und Heckflossenbesitzer: KEIN E10

Pontonausfahrt

Mai 17th, 2011

Liebe Pontonfreunde und Liebhaber klassischer Automobile!

Wie schon im vergangenen Herbst angekündigt darf ich euch zu einer von mir geführten Ausfahrt mit euren Prachtstücken einladen. Die Tour wird uns über das letzte – mit dem Zwickeltag verlängerte – Wochenende im Juni durch Oberbayern und Nordtirol führen.Die Veranstaltung beginnt in der Nähe von Erding am Mittwoch, den 22. Juni 2011 am Abend mit dem Eintreffen der Teilnehmer und endet am Sonntag, den 26.Juni 2011 am Vormittag.

Die Streckenführung erfolgt abseits von Autobahnen, es wird nur über gemütliche Landstrassen und Bundesstrassen gefahren.

Als Rahmenprogramm ist geplant:

•  Besichtigung des mittelalterlichen Stadtzentrums der Stadt Wasserburg/Inn
•  Besuch des EFA-Museums für deutsche Automobilgeschichte in Amarang
•  Besuch der vom Künstler Andre Helle
r geschaffenen Swarovski-Kristallwelten in Wattens
•  Abendgestaltung in Innsbruck
•  Besichtigung des bayerischen Königschlosses Linderhof
•  gemeinsamer Abschlussabend in Tutzing am Starnbergersee
•  bayerisches Weißwurstfrühstück am Sonntag Morgen

Die Gesamtstrecke der Ausfahrt wird rund 450 km betragen.

Der Kostenbeitrag deckt sämtliche Übernachtungen auf Basis Doppelzimmer (inkl. Frühstück) und sämtliche Eintritte und Besichtigungen ab.

Weitere Details zur Ausfahrt und Anmeldungen können per Mail unter ausfahrt@mercedes-ponton.at angefordert werden. Anmeldeschluss ist der 24.Mai 2011.

Mit besten Grüßen

Albert

Jahrestreffen der MBIG 2011

Mai 15th, 2011

Vom 2.-5. Juni 2011 findet das Jahrestreffen der Mercedes-Benz-Interessengemeinschaft in Bad Wildbad im Schwarzwald statt. Es werden ca. 200 Fahrzeuge mit dem Stern am Kühler erwartet.
Die Teilnehmer werden am Donnerstag im Laufe des Tages in Bad Wildbad erwartet und präsentieren sich im Eingangsbereich des Kurparks und in der Innenstadt.  Ab dem Nachmittag können die Fahrzeuge von interessierten Besuchern und Bewohnern in Augenschein genommen werden.

Die Stadt Bad Wildbad ermöglicht es, an allen Tagen einen Teil der Innenstadt sowie weite Bereiche des Kurparks als Parkplätze nutzen.

Ständiger Treffpunkt wird die Trinkhalle inmitten des Kurparks sein.

Der Donnerstag startet also mit der Anreise und gegenseitigen Kennenlernen bzw. Wiedersehen. Ab dann ist jeden Tag und Abend Programm

Der Freitag steht zur freien Verfügung, es werden aber auch diverse Ausflüge angeboten.

Ausflugspaket 1:
Goldstadt Pforzheim mit Schmuckwelten

Ausflugspaket 2:
Meilenwerk Böblingen und Boxenstop Tübingen

Ausflugspaket 3:
Mercedes Benz Museum Stuttgart und Meilenwerk Böblingen

Ausflugspaket 4:
Wanderung von Kaltenbronn über das Hochmoor zur Grünhütte und dann nach Bad Wildbad

Ausflugspaket 5:
Stadtführung Bad Wildbad mit König Wilhelm I

Am Samstag erfolgt eine gemeinsame Ausfahrt aller Fahrzeuge in die Umgebung. Die Old- und Youngtimer starten in festgelegten Abständen. Der Beginn dieser Ausfahrt durch die Innenstadt ab 9 Uhr morgens ist sicher für die Zuschauer ein besonderes Highlight. Nach der Rückkehr am Nachmittag präsentieren sich die Fahrzeuge von ca. 15 bis 17 Uhr im Stadtteil Calmbach bei einem lokalen Mercedeshändler.

Am Abend findert ab 19 Uhr in der Trinkhalle der traditionelle Pontonball statt.

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Mercedes-Benz IG, Mitglieder befreundeter Mercedes-Benz-Clubs sowie alle Besitzer und Liebhaber von Mercedes-Benz-Fahrzeugen bis Baujahr 1991. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass ausreichender Versicherungsschutz besteht, der Fahrer oder die Fahrerin im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und ggf. die erforderlichen AU- und TÜV- Nachweise erbracht worden sind.

Einen Bericht über das Treffen mit vielen Fotos gibt es hier:

Südsteiermark Classic 2011

Mai 2nd, 2011


Motorengedröhn zwischen idyllischen Weinbergen dem Herzen der südsteirischen Weinregion war von 28. bis 30. April wieder bei der Südsteiermark Classic angesagt, wo sich die schönsten klassischen Automobile und Rennsportwagen bis Baujahr 1973 aus der Vor- und Nachkriegszeit treffen. Raritäten, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt, waren am Start.

Trotz Aprilwetters – wobei die trockenen Phasen in der Minderzahl waren – sind die Oldtimer zur Rallywertung angetreten.

Das Starterfeld umfasste 140 Nennungen. Teilnahmeberechtigt waren alle historischen Automobile, deren Baujahr 1973 oder älter ist und die über eine Straßenzulassung verfügen. Gefahren wurde in verschiedenen Klassen je nach Alter der Fahrzeuge: 1918 bis 1934, 1935 bis 1949, 1950 bis 1960, 1961 bis 1966 und 1967 bis 1973.

Ziel bei solchen Veranstaltungen  ist es, bei verschiedenen Etappen und Sonderprüfungen so wenige Punkte wie möglich anzuhäufen. Gekürt wurden Sieger in den verschiedenen Klassen, eine Siegerin in der Damenwertung und ein Gesamtsieger. Für die Ermittlung des Gesamtklassements werden jüngere Epochen mit einem Faktor multipliziert, um eine Ausgewogenheit zwischen älteren und moderneren Modellen zu schaffen.

Das Programm begann am Donnerstag mit der technischen Abnahme und der Fahrerbesprechung. Am Freitag früh war der Start zur eigentlichen Rally.

1. Tag

Der Start erfolgte kurz nach 7.00 Uhr am Gamlitzer Kirchplatz. Das erste Etappenziel am Freitag war die Burg Rabenstein. Um 11.00 Uhr startete das Rechbergrennen beim “Hoatawirt”. Danach ging es weiter auf die Teichalm, nach Bad Waltersdorf, Gleisdorf und Leibnitz und nach der Vinofaktur in Ehrenhausen wieder zurück nach Gamlitz.

Start der Etappe bei der Burg Rabenstein


Nur die Härtesten kommen durch


So wie auch diese beiden


Ein schöner Adenauer aus NRW


Und wieder ein paar Luxuskarossen von der britischen Insel


Ein eleganter Typ


Ein Amerikaner in der Steiermark


2. Tag

So zeigte sich der Samstag Morgen

Der Start am Samstag erfolgte ebenfalls in Gamlitz. Die Rally führte über Arnfels – St. Nikolai im Saustal – Kitzeck zurück nach Gamlitz weiter zum Kitzecker Bergpreis und dem Ottenberg-Rennen. Die Ankunft in Gamlitz ist für 14.30 geplant. Um 17.00 Uhr beginnt schließlich noch der “Welsch Grand Prix”. Im Anschluss erfolgte am Abend die  Siegerehrung mit der Preisübergabe.


Gut gehütet!


Da schickt man ja nicht einmal einen Hund hinaus!


Ein Exotischer Oldie aus Fernost: Mazda Wankel


Der Einzige Vertreter seiner Spezies


Schön und original restauriert


Ein Traum von einem Langonda!


Der Zieleinlauf wäre geschafft


Nur mehr bewundern (lassen)



Der Regen hat aufgehört, Hut ab  – endlich


Aber ein wenig putzen ist jetzt angesagt . . .


. . . oder doch ein wenig mehr?


Endlich Pause und ein wenig Sonne!


Eine von drei Varianten der Kühlerfigur des ALVIS


Was wirkt bei Wasserflecken?


Lass den Schirm ruhig aufgespannt!


Alles gut überstanden.


Jetzt geht´s ab nach Hause


Den Gesamtsieg der Veranstaltung holte sich heuer mit der Startnummer 84 Helmut SCHRAMKE mit Copilot Peter UMFAHRER, beide aus Österreich, auf einem Jaguar XK 150 DHC 3,7 Liter, Baujahr 1960 .

TECHNO-CLASSICA 2011

April 4th, 2011

23. TECHNO-CLASSICA ESSEN 2011

Spiegel der Wachstumsbranche Klassik-Szene

Die größte Klassiker-Messe der Welt vom 30. März bis 3. April 2011

Die 23. Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport, Motorräder, Ersatzteile und Restaurierung – Welt-Clubtreff spiegelt an den insgesamt fünf Messetagen bis zum 3. April 2011 dabei das stetige und starke Wachstum der nationalen und internationalen Klassiker-Szene wider. Die TECHNO-CLASSICA ESSEN präsentiert alle Facetten dieser florierenden Branche. Erwartet werden über 180.000 Besucher aus über 40 Nationen – und über 1.150 Austeller. Für die TECHNO-CLASSICA des Jahres 2011 hat das Interesse internationaler Anbieter nochmals zugenommen. Über 2.500 Sammler-Automobile stehen bei den renommierten Händlern zum Verkauf und machen die TECHNO-CLASSICA 2011 zum erfolgreichsten Welthandelsplatz für Klassiker.

Doch kann die TECHNO-CLASSICA ESSEN 2011 mit weiteren Superlativen aufwarten: Sie ist das weltweit größte Podium für die Darstellung der Historik-Sparten internationaler Automobil-Hersteller und -Importeure.

Einige Firmen haben bereits Stichworte für ihre Auftritte bekanntgegeben:
• Mercedes-Benz feiert das Jubiläum 125 Jahre Automobil
• BMW blickt auf 75 Jahre BMW 328 und 50 Jahre “Neue Klasse” zurück.
• Volkswagen Classic widmet sich dem Thema Cabriolet.
• Die Autostadt beschäftigt sich mit Design-Ikonen.
• Opel wird auf das 150. Gründungsjubiläum hinweisen, das 2012 gefeiert werden soll.
• Das Motto des Ford-Standes lautet “80 Jahre Made in Kölle”.

Gute Tradition hat auch der große Auftritt der Importeure wie etwa Peugeot, Citroen und Alfa Romeo: 2011 wird die TECHNO-CLASSICA wieder das ganze Spektrum wichtiger Automobil-Hersteller unter einem Dach vereinen.

Die Angebots- und Ausstellungspalette der TECHNO-CLASSICA deckt alle Sparten der internationalen Klassik-Szene ab. Sie belebt den Saison-Start und präsentiert Restauratoren, Autoliteratur-Anbieter, Ersatzteilhändler, Accessoires-Verkäufer, Uhren- und Technik-Händler, sowie Künstler und Galeristen und nicht zuletzt Automodell-Anbieter und -Her¬steller. Stark ist 2011 auch die Zuliefer-Industrie vertreten, die in den letzten Jahren das Thema Oldtimer als gewinnträchtiges Geschäftsfeld entdeckt hat. Und die über 200 gemeldeten Clubs für klassische Fahrzeuge und Sammlerautomobile sorgen für einen weiteren Superlativ: Sie machen die TECHNO-CLASSICA wieder zum weltweit größten Klassiker-Clubforum.

So ist Essen auch im Jahr 2011 wieder fünf Tage die Welthauptstadt des Oldtimer-Universums.

Hier eine kleine Rückschau:

Auf Los geht´s los!

125 Jahre im Zeichen des Automobils

Unübertroffen – nach wie vor!

Ohne Worte

Es spricht für sich

Netter Anblick

Tschechischer Luxus, ein Tatra

Über den großen Teich geholt

Was ist denn das?

Den gibt es in allen Größen!

Und speziell für die Freunde von “modernen Benzen”

Oldtimermesse Graz 20211

März 28th, 2011

Die Top-Veranstaltung für Oldtimer- und PS-Fans in Österreich

Die gesamte Stadthalle Graz stand von 25. bis 27. März 2011 im Glanz von prunkvollen Edelkarossen, majestätischen Oldtimern und bärenstarken PS-Riesen. Im Rahmen der OLDTIMER & SPORTWAGEN, der Messe für Oldtimer, Sportwagen, Luxusfahrzeuge, Motorräder und Zubehör, füllten mehr als zweihundert Fahrzeuge (ca. 160 Oldtimer-Autos und Motorräder sowie an die 50 Sportwägen), darunter sehr viele Raritäten, die Stadthalle und die umliegenden Foyers. Dabei sorgten sowohl alte Klassiker als auch modernste PS-Boliden verschiedenster Marken für Begeisterung bei Alt und Jung . Ein Highlight – wenn auch etwas zu knapp ausgefallen – war die Sonderausstellung „125 Jahre Automobil“, die den Siegeszug des Autos seit der Patentanmeldung des legendären Motorwagens im Jahre 1886 durch Carl Benz beleuchtete.

(Zu-)Geständnis eines Pontonliebhabers: Auch Heckflossen können was . . .

Der Arbeitsplatz

Einer von der Insel . . .

. . . und hier im Detail

Schwere Jungs

Der war einmal wer!

Lady in Red . . .

. . . mit dem unverkennbaren Gesicht!

Für den größten Durst

Zeitgenössisches . . .

Adelstitel

Nein, das ist keine Behelfsreparatur!

Herbstspaziergang

November 15th, 2010


An einem der letzten schönen und sonnigen Herbsttage führte uns,  meinen Ponton 180a und mich, eine Spazierfahrt in das beliebte Naherholungsgebiet Wiens, in den Wiener Prater!

Im Donaupark vor dem Donauturm


Vor dem Wiener Wurstelprater mit Blick auf das Riesenrad


Anschließend ging es zum Lusthaus auf einen Kaffee


Die Gelsenbar, die ihrem Namen vor allem im Sommer Ehre macht, . . .


. . . war dann der Ausgangspunkt für eine schöne Wanderung durch den Prater

Oldtimer-Messe in Salzburg

Oktober 4th, 2010

Classic Expo von 01.-03. Oktober 2010 im Messezentrum Salzburg

Die Internationale Oldtimer-Messe im Messezentrum Salzburg lässt 2010 wieder mit besonderen  Highlights aufhorchen.

Schon 2009 stellte die Messe mit 17.000 Besuchern eindrucksvoll dar, dass es alte Motoren wert sind in einem besonderen Licht dargestellt zu werden.

„Mit der Classic Expo bieten wir den Oldtimer-Fans aus Salzburg, Bayern und Oberösterreich ein einzigartiges Messeerlebnis. Wir freuen uns, dass die Messe auf solch breites Interesse stößt“, freut sich Dipl.-Kfm. Henrik Häcker, Geschäftsführer Messezentrum Salzburg, über die erfolgreiche Messe.

„Ein Highlight der Classic Expo verspricht die international einzigartige Jochen Rindt Sonderschau in Halle 10 zu werden“, ergänzt Charlotte Reichenspurner, Bereichsleiterin Messen des Messezentrums Salzburg.

Neben der Sonderschau Jochen Rindt erwarten die Messebesucher weitere zahlreiche Highlights, wie historische Motorräder, der größte Teilemarkt Westösterreichs, der Dorotheum-Auktion, dem Start- und Zieleinlauf der Salz & Öl Rallye und dem Clubbereich. „Auf der Classic Expo findet wirklich jeder Oldtimerfan etwas für seinen Geschmack.“ , ist Messeleiter Wolfgang Baumgartner überzeugt.

Aus der Vogelperspektive



Überblick über eine der Hallen




Damit klar ist, wer ich bin!



Der große, starke Bruder



Ein “Adenauer”



Eine optisch schön anzusehende Konstruktion . . .



. . . die Betätigung der Scheibenwischer



Ein schönes Stück von der Insel



Womit wir wieder beim Stern wären . . .






Auch der ist zu haben!




Noch ein Exot, ein AC Cobra


In Memoriam Jochen Rindt

„Anlässlich seines vierzigsten Todestages widmen wir Jochen Rindt auf der Classic Expo eine einzigartige Sonderschau. Auf 2.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird dem großen österreichischen Rennfahreridol mit vielen Highlights gedacht.“, so Dipl.-Kfm. Henrik Häcker, Geschäftsführer Messezentrum Salzburg.

Teil der Sonderschau ist die erfolgreiche Fotoausstellung „Jochen Rindt – Der erste Popstar der Formel 1“, die zurzeit noch in Wien gastiert. In Zusammenarbeit mit der Galerie Westlicht werden auf der Classic Expo 140 Jochen Rindt Fotografien zu bestaunen sein. Neben der Fotoausstellung wird es auf der Classic Expo ein „Jochen Rindt-Kino“, mit verschiedenen Filmen zu und über Jochen Rindt, geben.
„Besondere Highlights in Halle 10 werden die Original- Formel 1 und -Formel 2 Fahrzeuge von Jochen Rindt sein. Zu den Original-Boliden gesellt sich auch der Gold Leaf Team Bus von Jochen Rindt.“, so die Bereichsleiterin Messen Charlotte Reichenspurner.

Jubiläum feiert im Rahmen der Jochen Rindt Sonderschau der Internationale Streckensicherungsclub, welcher vor 40 Jahren beim letzten Formel 2 Rennen von Jochen Rindt mitbegründet wurde.


Der Lotus von Jochen Rindt

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Man sollte niemals zu viel Gas geben . . .

sonst fliegen dir die Kolben beim Auspuff raus!

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Ist das ein Oldtimer oder tut der bloß so?




Und das Beste kommt zum Schluss!


Enkel und Großvater



Ein herrliches Exemplar eines 300 SL Flügeltürers





Der Reitwagen

August 8th, 2010

Mercedes-Benz Museum feiert 125-jähriges Jubiläum des Daimler Reitwagens

Am Sonntag, 29. August 2010, jährt sich die Patent-Anmeldung zur Erfindung des Daimler Reitwagens – dem ersten Motorrad der Welt – zum 125. Mal. Das Mercedes-Benz Museum greift das Jubiläum an diesem Tag zwischen 11 und 16 Uhr thematisch in verschiedenen Aktivitäten auf. Vormittags stellt Autor Gunter Haug die Biographie „Gottlieb Daimler – Der Traum vom Fahren“ vor.



„Der Daimler Reitwagen ist Vorreiter der individuellen Mobilität – es war das erste Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor überhaupt“, sagt Michael Bock, Leiter Mercedes-Benz Museum. „Die Wenigsten wissen, dass Gottlieb Daimler – kurz bevor er fast zeitgleich mit Carl Benz 1886 das Automobil erfand – den Reitwagen und damit das Motorrad zum Patent anmeldete. Wir möchten unseren Besuchern an diesem Tag zeigen, wie sich diese vermeintlich kleine Erfindung des Reitwagens bis heute weiterentwickelt hat.“

In Kooperation mit dem Deutschen Zweirad- und NSU-Museum Neckarsulm lädt das Mercedes-Benz Museum Fans und Besitzer historischer Motorräder ein, ihr Zweirad in einer Freiluftausstellung zu präsentieren. Auf dem Hügel vor dem Museum können Besucher am 29. August 2010 faszinierende Motorräder aus 125 Jahren erleben, wie zum Beispiel eine De Dion Bouton 211 Kubikzentimeter von 1897.

Stargast ist ein Original-Nachbau des Filmfahrzeugs aus Easy Rider: Eine Harley Davidson aus dem Jahr 1987. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Mercedes-Benz Museum im Open Air Kino den Road Movie-Klassiker mit Dennis Hopper. Filmstart ist nach Sonnenuntergang gegen 21 Uhr. Das Ticket kostet 8 Euro und ist erhältlich im Mercedes-Benz Museum, online unter www.stuttgarter-sommerkino.de, an den Vorverkaufsstellen der Innenstadtkinos sowie nach Verfügbarkeit an der Abendkasse. Die Plätze sind nummeriert, Einlass ist ab 19 Uhr.

Dem Traum vom Fahren geht auch Gunter Haugs Biographie über Gottlieb Daimlers Leben nach. Der Autor präsentiert im großen Saal des Mercedes-Benz Museums erstmalig sein Werk „Gottlieb Daimler – Der Traum vom Fahren“. Die Lesung startet um 11 Uhr. Anschließend signiert Haug erste Exemplare. Der Eintritt ist frei.

Die Mercedes-Benz Lounge öffnet an diesem Tag bereits um 9 Uhr. Direkt auf dem Hügel vor dem Museum gibt es sommerliche Getränke und Speisen in entspannter Atmosphäre. Zwischen 13 und 21 Uhr können Besucher darüber hinaus kostenlose Probefahrten mit der neuen E-Klasse als Cabriolet oder T-Modell unternehmen.

Aufgrund eines VfB-Spiels ist die Mercedesstraße am Sonntag gesperrt. Besuchern wird eine Anreise über die Emil-Jellinek-Straße empfohlen.

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Während des Open Air Kinos ist die Ausstellung bis 21 Uhr geöffnet, ab 16.30 Uhr gilt mit dem Abendtarif der halbe Eintrittspreis. Aktuelle Informationen gibt es für Besucher im Classic Kundencenter unter Telefon 07 11 / 17 – 30 000 oder online unter www.mercedes-benz-classic.com

Die “ÖTZTAL CLASSIC” in Tirol

Juli 26th, 2010

Berge und Pässe locken, Legenden leben wieder auf – Zeit für die Ötztal Classic, dem einzigartigen Oldtimertreffen im Ötztal.

Als die Zeit noch schwarz-weiß war, waren Fahrer und Autos legendär. Aber nicht nur diese. Auch Berge hatten Mystisches an sich. Am Gaisberg, Mendl, Monte Bondone und am Timmelsjoch versammelte sich die Crème de la Crème der Fahrer und Autos, um den Berg zu bezwingen.

Echte Bergrennen sind heute großteils aus allen Rennkalendern verschwunden. Als Oldtimer-Veranstaltungen kommen sie europaweit wieder in Mode. Der Boom der Veranstaltungen sorgt dafür, dass manch klassische Bergstrecken wieder gefahren werden, allerdings gemütlich und ohne verbissenen Kampfgeist.


12. Ötztal Classic

06. & 07. August 2010


Freitag, 6. August 2010

09:00 Uhr bis 13:30 Uhr:
Eintreffen der Teilnehmer am Parkplatz der Giggijoch Bahn in Sölden. Technische Abnahme

14:00 Uhr:
verbindliche Fahrerbesprechung am Parkplatz der Giggijoch Bahn

14:30 Uhr:
Start Etappe 1:
Sölden zum Rettenbach Gletscher auf abgesperrter Straße. Gleichmäßigkeitsprüfung. 9,8 km lang. Max. Steigung 13%

16:45 Uhr:
Start Etappe 2:
Sölden nach Ötz.

18:40 Uhr:
Start Etappe 3:
Rundstrecken-Bewerb im Dorfkern von Ötz. Es sind 2 Runden zu fahren, inklusive 4 SP Wertungen.

20:30 Uhr:
Classic Abendessen in Ötz Hotel Kassl

Anschließend freie Rückkehr nach Sölden.


Samstag, 7. August 2010

09:00 Uhr:
Start Etappe 4
Die klassische Ötztaler Sternfahrt auf neuen Abschnitten

19:30 Uhr:
Classic Dinner mit Siegerehrung im Central Hotel Sölden

Trips-Memorial auf Schloss Dyck

Juli 21st, 2010

Vom 31. Juli bis 1. August rufen die Classic Days Schloss Dyck in ihrer fünften Auflage alle Liebhaber klassischer Automobile zur Raritätenschau nach Jüchen im Rhein Kreis Neuss. Unter der Patronage von Mercedes-Benz versammelt sich dort die Klassiker-Szene.

Erlesene Automobile, Vorkriegsfahrzeuge und Youngtimer: Es werden wieder knapp 7000 klassische Fahrzeuge rund um die Orangerie-Insel des Schloss‘ Dyck erwartet und für Begeisterung beim Publikum sorgen. Fast 40.000 Besucher lockte die Classic Days im vergangenen Jahr zum Schloss. Im historischen Fahrerlager „Racing Legends“ können Oldtimer und ihre Piloten auf einem extra angelegten Rennkurs vor dem Schloss zeigen, was noch in ihnen steckt – ein Erlebnis für alle Sinne.


Die Erinnerung an Wolfgang Graf Berghe von Trips

Gedenken Sie mit den Initiatoren und Teilnehmern an den beiden Tagen am 31. Juli 2010 und 1. August 2010 dem Renngrafen Wolfgang Graf Berghe von Trips – einem der größten deutschen Rennfahrer – denn die Classic Days am Schloss sind auch als  „Trips Memorial“ bekannt.

Vor 81 Jahren – am 4. Mai 1928 wird in Bonn Wolfgang Alexander Reichsgraf Berghe von Trips geboren. Er wächst in Horrem bei Köln auf. Er ist der erste Deutsche mit einem Werksvertrags als Rennfahrer in der Formel 1 für Ferrari. Er bestreitet Rennen mit Mercedes, Porsche, Stanguellini und beginnt schließlich seinen eigenen Formel Junior Rennwagen für die Nachwuchsförderung – den TCA (Trips Colotti Auto Union) zu entwickeln. Graf Trips holt Ende der 50er Jahre zwei Karts aus Amerika und läßt die erste Kartbahn Deutschlands in Horrem bauen (diese wird später nach Kerpen Mannheim verlegt).

Beim Formel-1-Finale in Monza 1961 – verunglück Graf Trips in der Weltmeisterschaft führend schon in der zweiten Runde tödlich. Die Erinnerung an Wolfgang Graf Berghe von Trips und seinen 48. Todestag wird bei den Classic Days sehr bewusst wach gehalten. Der Renngraf aus dem Rheinland ist prominenter Namengeber für die Classic Days.


Das Programm im Detail zu nennen würde den Rahmen hier sprengen. Hier die wichtigsten Eckdaten:

Die Veranstaltung:

Das Trips-Memorial feiert sein fünftes Jahr. Freuen Sie sich auf dieses kleine Jubiläum mit stimmungsvollen Momenten, mit historischem und aktuellem Motorsport – die „RACING LEGENDS“ starten wieder auf der Rundstrecke. Der Concours d´Elegance im Schlosspark und an der Orangerie „JEWELS IN THE PARK“ auf einem Top-Niveau der FIVA als „A-EVENT“ ausgerichtet setzt europaweite Maßstäbe im „Coachbuilding“ . Picknick, Jazz-Musik, Gartenparty, Zeitreise – nicht zuletzt der Besuch historischer Flugzeuge und viel Flair entführen Sie am Schloss Dyck bei Neuss in die ganze Welt der Klassiker.

Die „SCHLOSS DYCK CLASSIC DAYS“ sind eine Veranstaltung für historische und aktuelle sportliche Fahrzeuge sowie Ausstellungsfahrzeuge, die aus zwei anmeldepflichtigen Events besteht:

A) RACING LEGENDS

Gleichmäßigkeitsfahrten / Rundstreckenläufe auf der abgesperrten Rundstrecke und Sprints über die Viertelmeile. Im historischen Fahrerlager „Racing Legends“ können Oldtimer und ihre Piloten auf einem extra angelegten Rennkurs vor dem Schloss zeigen, was noch in ihnen steckt – ein Erlebnis für alle Sinne.

Maximal 45 Fahrzeuge werden zur Teilnahme zugelassen. Gestartet wird in 5 Klassen bis Baujahr 1961 (bei der Monoposto-Klasse auch jünger). Alte Rennfahrzeuge, aber auch schnelle Rennwagen der heutigen Zeit gehen auf den Kurs. Ebenso messen sich Motorräder und Gespanne bis Baujahr 1940 gegen die Uhr.

Bei “Racing Legends” zeigen historische Rennwagen was Motorsport in den bewegten Jahren ausmachte. Daneben gibt es auch Demonstrationsfahrten auf dem fast 3 Kilometer langen Rundkurs, der seinen wunderbaren Abschluss wie eine Zeitreise mit einer langen Fahrt durch die historische Berg-Ahorn-Allee findet.


B) JEWELS IN THE PARK

Concours d’Élégance im Schlosspark – ein FIVA A-Event. Der Concours am Schloss Dyck hat nicht nur einen Stellenwert von internationalem Renommé sondern ist auch ein großes Festival mit mehr als 40.000 Zuschauern. Auf der Orangeriehalbinsel aus dem 17. Jahrhundert präsentieren sich die Fahrzeuge aus der Anfangszeit des Automobils und die Highlights des Concours.

Nicht weniger als 13 Fahrzeuge mit Prototypen-Karosserie stellten sich 2009 auf dem Orangerie-Parterre vor. Darunter fanden sich so seltene Einzelstücke wie Bugatti 64, Fiat 2300 S Michelotti, Alfa Romeo Aerodinamica Spyder , Adler Autobahn Stromlinie oder Lancia Aurelia B 52 mit Vignale/Michelotti-Karosserie.


C) SONDERAUSSTELLUNG

Für Fahrzeuge und Fahrzeugbesitzer mit zeitgenössischer Gaderobe und Picknick-Flair unter dem Motto „Charme & Style”.

Für Fahrzeuge und Fahrzeugbesitzer mit stimmigen Camping-Gespannen oder Wohnmobilien unter der Überschrift „Nostalgic Journey”.

Für Fahrzeuge und Fahrzeugbesitzer mit Automobilen aus der Wirtschaftswunderzeit (auch Sondertransport-Fahrzeuge, Dreiräder und Klein- sowie Kleinstwagen) im Veranstaltungsteil “Lovely Heroes”.


Es gibt sie weiterhin: Die einzigartige Mischung von Oldtimern im weitläufigen Schlosspark beim Concours d’Élégance, historische und aktuelle Rennfahrzeuge – mit und ohne Straßenzulassung – auf dem abgesperrten Rundkurs, das Fahrerlager im Schloss und nicht zuletzt das große Oldtimertreffen auf den Wiesen vor dem Schloss.

Und es gibt überall Möglichkeiten sich zum Picknick nieder zu lassen, die Klassikerfahrzeuge und Jazzmusik zu genießen, in passender zeitgenössischer Kleidung zu flanieren. Spektakuläre Darbietungen der Oldtimer-Flugzeuge bereichern das bunte Bild.

Das Anliegen der Veranstaltung ist es die Stiftung Schloss Dyck mit den SCHLOSS DYCK CLASSIC DAYS zu unterstützen.

Ladies and Gentlemen…. Start your engines!!!


Weitere Informationen zum detaillierten Veranstaltungsprogramm, Tickets und Anreise finden sich auf www.schloss-dyck-classic-days.de.

Schwerpunkt beim Trips-Memorial

Juli 19th, 2010

Die Supersportwagen von Mercedes-Benz:

Sie sind ein Hauptthema der diesjährigen Classic Days auf Schloss Dyck: Die Supersportwagen mit Stern. Das Display am Schloss Dyck umfasst 108 Jahre Kompetenz in dieser Königsklasse der Straßenfahrzeuge, hier an zwei legendären Beispielen beschrieben.


Mercedes-Benz SSK, 1928

Bei den Classic Days schon mehrfach gestartet, noch lieber gehört: Von den Sechszylinder-Kompressor-Sportwagen der Mercedes-Benz S-Reihe ist der Typ SSK die sportlichste, exklusivste und faszinierendste Ausführung. Die Modellbezeichnung steht für Super-Sport-Kurz. Gegenüber dem SS war der SSK 45 cm verkürzt. Er war für Bergrennen konstruiert, wo es wegen der engen Kurven in besonderem Maße auf Wendigkeit ankam.



Die wohl bekanntesten Wagen dieses Baumusters entstanden auf dem kurzen Fahrgestell mit 2950 mm Radstand. „SSK“ bedeutet „Supersport kurz“. Der Rennen fahrende Carlo Felice Trossi fertigte eine Skizze an, wie er sich einen aerodynamisch sinnvollen Wagen vorstellen würde. Ein englischer Karosseriebauer baute ein Fahrzeug nach dieser Zeichnung. Die Fahrzeuge wurden entweder als Fahrgestell oder als Sportzweisitzer ausgeliefert. Auch für diese Modellreihe gab es unterschiedliche Motorisierungen, die teilweise denen des Typs SS entsprechen.

Die zwei- und viersitzigen offenen Fahrzeuge wurden auf dem langen Fahrgestell mit 3400 mm Radstand aufgebaut. Von den anderen Mercedes-Benz-Modellen waren sie durch drei auf der rechten Seite des Motorraums austretende, nach unten führende Abgasschläuche zu unterscheiden.


Ihre Sechszylinder-OHV-Motoren haben einen Hubraum von 6800 cm³ und entwickeln eine Leistung von 120 PS (88 kW) bei 3000/min und einer Verdichtung von 1 : 4,7. Durch Zuschaltung des vorn angebauten Roots-Gebläses kann die Leistung kurzfristig auf 180 PS (132 kW) gesteigert werden. Die obenliegende Nockenwelle des Motors wird durch eine Königswelle angetrieben.

Zwei Steigstrom-Ringschwimmer-Vergaser versorgen den Motor mit Benzin. Jeder Zylinder ist mit 2 Zündkerzen ausgestattet (Doppelzündung), die sowohl mit der Fahrzeugbatterie als auch mit einem Zündmagneten betrieben werden. Die Fahrzeuge haben ein vollwertiges, unsynchronisiertes Vierganggetriebe mit Mittelschaltung, das die Motorkraft an die Hinterräder weiterleitet. Sie erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h.

Die Fahrzeuge haben einen Pressstahlrahmen aus U-Profilen und Starrachsen hinten und vorn, die an halbelliptischen Blattfedern aufgehängt sind. Alle vier Räder haben Seilzugbremsen.

Für zwei Jahre (1928 – 1930) war auch der höher verdichtete und leistungsstärkere Motor im kurzen Fahrgestell erhältlich. Er sorgte für eine Höchstgeschwindigkeit von 188 bis 192 km/h, je nach Hinterachsübersetzung.

Von 1927 bis 1933 wurden die Fahrzeuge des Baumusters W06 in vielen in- und ausländischen Wettbewerben eingesetzt. Einer der bekanntesten Fahrer war der Werksfahrer Rudolf Caracciola. Er gewann im Sommer 1928 damit das Gabelbachrennen und die Rennen auf den Schauinsland und den Mont Ventoux. Zahlreiche weitere Siege folgten, und Caracciola wurde in den Jahren 1930 und 1931 Europa-Bergmeister. Die letzte, gewichtsreduzierte und noch mal leistungsgesteigerte Version von 1931, die als SSKL (Super-Sport-Kurz-Leicht) bekannt ist, erzielte ebenfalls spektakuläre Erfolge. Rudolf Carraciola gewann als erster Nicht-Italiener die „Mille Miglia“ auf SSKL im April 1931.

So begründeten diese Wagen den Weltruhm der Daimler-Benz AG als Hersteller schneller Renn- und Sportfahrzeuge.





Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé, 1955

Die Coupé-Version des 300 SLR Rennsportwagens entstand 1955, um den Fahrern des Mercedes-Benz Teams bei den strapaziösen Langstreckenrennen der Saison 1956 besseren Schutz vor Wind, Regen und Staub zu bieten. Zum Renneinsatz der geschlossen Version kam es jedoch nicht mehr. Im Oktober 1955 verkündete Daimler-Benz den Ausstieg aus dem Rennsport. Das 300 SLR Coupé wurde Dienstwagen und rollendes Labor von Versuchs-Chef Rudolf Uhlenhaut.  Obwohl in der Öffentlichkeit über eine Serienfertigung spekuliert wurde, blieb es bei den beiden Exemplaren der Versuchsabteilung, die heute zu den faszinierendsten Sammlungsfahrzeugen von Mercedes-Benz Classic gehören.



Das Uhlenhaut-Coupe von Mercedes war eines der faszinierendsten Straßenautos seiner Zeit. Nur zwei Exemplare wurden 1955 gebaut. Der Werkscode lautete W 196, die Modellbezeichnung Mercedes 300 SLR. Dahinter verbarg sich ein ursprünglich offener Rennwagen, der für den Straßeneinsatz mit einem Dach versehen wurde. 302 PS und 290 km/h Spitzengeschwindigkeit machten das Uhlenhaut-Coupe zum schnellsten Auto seiner Zeit.

Damals schafften Durchschnittsautos wie der VW Käfer maximal 112 km/h, ein Opel Olympia Rekord brachte es auf 120 km/h. Sogar das BMW-Topmodell 502 brachte es auf höchstens 170 km/h und der schnellste Porsche lief damals 200 km/h.

Der Mercedes 300 SLR war für die Rennsaison 1956 entwickelt worden. Nach dem tragischen Unfall bei den 24 Stunden von Le Mans mit 81 Toten hatte sich Mercedes 1955 aber mit sofortiger Wirkung aus dem Motorsport zurückgezogen. Zum Sporteinsatz kommen sie nie und Mercedes war für über 30 Jahre auf keiner Rennpiste vertreten.


Der Glückliche, der dieses Fahrzeug in weiterer Folge bewegen durfte,  war einer seiner Väter: Rudolf Uhlenhaut, Leiter der Versuchsabteilung bei Mercedes. Dieser erklärte sie kurzerhand zu seinen Dienstwagen, sehr zum Ärger seiner Nachbarn, die frühmorgens durch ungedämpfte Auspuffgeräusche aus dem Schlaf gerissen wurden. So dienten dei beiden Autos, höllisch laut, dem persönlichen Transport Uhlenhaupts und Zeitzeugen meinten, kein Wunder, dass es mit dessen Gehör nicht mehr zum Besten stand.

Aber Uhlenhaut wusste die beiden 300 SLR durchaus artgerecht zu bewegen, denn er war ein begnadeter Fahrer. Bei Abstimmungsfahrten, so wird erzählt, war er so manches Mal schneller als die Mercedes-Werksfahrer, zu denen keine Geringeren als die Herren Fangio, Kling und Moss gehörten. In zahlreichen Fahrten quer durch Europa legte er große Entfernungen zurück. Er demonstrierte damit sehr eindrucksvoll die Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit dieses hochkarätigen, gut 300 PS (220 kW) starken Rennsportwagens.



Das Uhlenhaut-Coupe war ein technischer Leckerbissen. Der Achtzylindermotor mit 2982 ccm bestand im Prinzip aus zwei Vierzylindern: Neben der Direkteinspritzung hatte er eine weitere Besonderheit: die desmodrische Ventilsteuerung. Dabei wurden die Ventile von einem Nocken geöffnet und einem anderen wieder geschlossen. Ganz ohne Ventilfedern. Um Gewicht zu sparen, hatte der Motorblock keine integrierten Kühlwasserkanäle. Stattdessen wurden dünne Bleche um die Zylinder geschweißt. Das Ergebnis war ein Motorgewicht von 195 kg.

Betrieben wurde der W 196 in der Rennversion mit einem von Esso zugelieferten Spezialgemisch mit der Bezeichnung RD1. Die Zutaten waren, soweit bekannt:

  • 45 % Benzol
  • 25 % Methanol
  • 25 % hochoktaniges Benzin
  • 3 % Azeton

Da dieses Gemisch Tank und Kraftstoff-Leitungen angriff, mussten diese nach jedem Einsatz mit „normalem“ Benzin ausgewaschen werden, um Korrosion zu verhindern.

Das Fahrgestell des W 196 bestand – wie damals üblich – im Wesentlichen aus einem Gitterrohrrahmen, dessen einzelne Rohre einen Durchmesser von 20 und 25 mm hatten (Wandstärke 0,8 und 1,0 mm). In diesem Rahmen befanden sich Motor, Kühler, Schaltgetriebe und Achsantrieb, Bremsen sowie Kraftstofftank (bis zu 220 Liter) und Öltank (40 Liter). Die Vorderräder waren an Doppelquerlenkern aufgehängt; hinten war eine Schwingachse bzw. Eingelenkpendelachse mit tief gelegtem Drehpunkt eingebaut. Um den Drehpunkt an die Längsachse des Fahrzeugs zu verlagern und dadurch die Pendelarme zu verlängern, schwingt bei dieser Konstruktion das Achsgehäuse (Differenzialgetriebe) mit.

Der W 196 hatte vorn und hinten längs liegende Drehstabfedern und hydraulische Teleskopstoßdämpfer sowie einen hydraulischen Lenkungsdämpfer. Zur Verringerung der ungefederten Massen lagen die groß dimensionierten Trommelbremsen (Durchmesser vorn 350 mm, hinten 275 mm) innen, bei verkürztem Radstand (1955) vorn auch außen in den Rädern. Auf den Leichtmetallmänteln der Bremstrommeln waren quer zur Laufrichtung Rippen angebracht, die Kühlluft anziehen und Wärme ableiten sollten („Turbokühlung“). Um den Gitterrohrrahmen herum wurde die Karosserie aus Magnesium aufgebaut. So wurde ein Leergewicht von nur 700 kg möglich.


Vom Uhlenhaut-Coupé existieren zwei Fahrzeuge, die sich nur Details, wie z. B. der Farbe der Innenausstattung, rot und blau, unterscheiden. Zu bewundern sind sie im Mercedes Benz Museum. Die Fahrzeuge sind jeweils für 30 Millionen Euro versichert.

Schwerpunkt II beim Trips-Memorial

Juli 17th, 2010

Der Klassiker aller Klassiker

Der Bugatti Royale, offiziell Typ 41 genannt, ist der Inbegriff des Luxus-Oldtimers schlechthin. Eine ewig lange Motorhaube auf einem noch längeren Chassis, das souverän, groß und stolz auf silbernen Scheibenrädern steht. Zumeist ist die Lackierung zweifarbig, mit einem hellen Ton auf den Seitenflächen des Motor-Compartments, der auf den Fahrertüren als Halbkreis endet. Im Luxus-Bugatti sitzt der Chauffeur unter freiem Himmel, während die Herrschaften in einem geschlossenen Fond Platz nehmen.

Es gibt geschlossene, halb geschlossene und offene Varianten. Wie damals im Luxuswagen-Markt üblich, lieferte Bugatti nur das “Rolling Chassis”, also Fahrgestell mit Motor und Bedieneinrichtungen. Ettore Bugatti lieferte allerdings nur an ausgewählte Karosseriebauer, deren Entwurf er vorher absegnete. So stellte er sicher, dass nur angesehene Firmen und gestalterisch vollendete Aufbauten den “Royale” komplettierten. Ettores Sohn Jean zeichnete einige der Entwürfe mit eigener Hand. Er war auch verantwortlich für die Konstruktion des Typ 41.


Dieser Wagen sollte die damalige Luxusklasse toppen und Rolls-Royce, Mercedes-Benz, Maybach, Duesenberg und Cadillac in den Schatten stellen. Der Bugatti Royale sollte vom stärksten und laufruhigsten Motor seiner Zeit angetrieben werden. Das gut sechs Meter lange Fahrzeug wird von einem 8-Zylinder-24-Ventil-Reihenmotor von zunächst 14,7 l Hubraum mit einer Leistung von etwa 220 kW (rund 300 PS) angetrieben. Dieser Motor ist 1,5 m lang, enthält 14 Liter Öl, im Kühlkreislauf schwappen 48 Liter Wasser und der Benzintank bunkert 190 Liter. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs beträgt mehr als drei Tonnen. Der Achtzylinderblock ist nach Maßen und Hubraum der größte je in einem Straßen-Pkw verbaute Motor. Seine unglaubliche Elastizität erlaubt es, ab ca. 10 km/h in den 2. Gang zu schalten. Diese Fahrstufe kann mühelos auf über 100 km/h beschleunigt werden.


Zielpublikum waren vor allem die europäischen Königshäuser und die Industriebarone der damaligen Zeit. Er wurde beim Großen Preis von Deutschland am Nürburgring im Juni 1928 erstmals öffentlich vorgeführt.

Schließlich wurden insgesamt nur sechs Fahrzeuge gebaut. Aufgrund seines Preises, seiner Exklusivität, seiner Technik und der geringen gebauten Stückzahl ist das Fahrzeug heute eine Legende. Bis auf den Prototyp, der 1931 bei einem Unfall zerstört wurde, gibt es alle sechs Fahrzeuge noch. Sie befinden sich entweder in Museen oder in Privatbesitz, davon drei im Automobilmuseum von Mülhausen, und eines im Besitz von Volkswagen.

Der Royale in den Dycker Schloss-Remisen war das erste Modell, das in Kundenauftrag hergestellt wurde. Es erhielt 1932 eine Cabriolet-Karosserie für den Pariser Industriellen Armand Esders. Das Cabrio verfügt über abnehmbare Scheinwerfer, die in einem Fach im Heck verstaut werden können. Sein Eigentümer pflegte nachts nicht zu fahren und fand, dass sie die Gesamtlinie störten.


Technische Daten:

  • Radstand: 4300 mm (1. Wagen bis 1931 mit 4530 mm)
  • Fahrzeuglänge: 6000–6500 mm
  • Fahrzeugbreite: 1990–2030 mm
  • Gesamtgewicht: 3000–3180 kg
  • Rahmen: Stahlprofilrahmen mit x-förmigen Verstrebungen
  • Aufhängung (vorn): Starrachse mit Halbelliptikfedern
  • Aufhängung (hinten): Starrachse mit zwei Paaren Viertelelliptikfedern
  • Bremsen: 4 Trommelbremsen, in die Leichtmetallfelgen eingegossen. Bremsdurchmesser ca. 50 cm, betätigt mechanisch über Seilzug
  • Bereifung: Leichtmetallräder mit 24 Zoll
  • Motor: Achtzylinder-Reihenmotor
  • Bohrung: 125 mm, Kolbenhub: 130 mm (1. Wagen von 1926 bis 1931 mit 150 mm)
  • Hubraum: 12.763 cm³ (1. Wagen bis 1931 mit 14.720 cm³)
  • Leistung: 221/199 kW (300/270) PS bei 3000 U/min.
  • Ventile: 24 (3 pro Zylinder: 1x Einlass, 2x Auslass)
  • Ventilsteuerung: eine obenliegende Nockenwelle
  • Kurbelwellengewicht: 137,5 kg
  • Gemischaufbereitung: ein Bugatti-Schebler Doppelvergaser
  • Verbrauch: etwa 37,5 Liter pro Stunde (es macht keinen Unterschied, ob man fährt oder steht)
  • Getriebe: 3-Gang-Getriebe vor der Hinterachse
  • Antrieb: Hinterachse
  • Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h

Bugatti stellte sechs Chassis für den T41 her. Einige Fahrgestelle wurden mehrfach karossiert. Es gab insgesamt 11 unterschiedliche Karosserien beim Typ 41

Was ist ein Oldtimer?

Juli 14th, 2010

Ab wann ist ein Fahrzeug ein Oldtimer?

Auto-Oldtimer, Motorrad-Oldtimer und Lkw-Oldtimer erfreuen sich überall auf der Welt großer Beliebtheit. Doch ab welchem Alter Oldtimer Fahrzeuge zum Oldtimer werden, ist nicht einheitlich geregelt. In manchen Ländern liegt die Grenze bei 25 Jahren, in anderen Ländern müssen Auto Oldtimer und andere Oldtimer Fahrzeuge mindestens 30 Jahre alt sein.

In Gesetzestexten spricht man in Österreich von Historischen Fahrzeugen. Historisch ist laut Verkehrsminister-Erlass zur 26. Kraftfahrzeugsgesetz-Novelle ein erhaltungswürdiges, nicht zur ständigen Verwendung bestimmtes Fahrzeug in akzeptablem Erhaltungszustand

a) mit Baujahr 1955 oder davor, oder

b) das älter als 25 Jahre und in die vom Bundesminister für Wissenschaft und Verkehr approbierte Liste der historischen Fahrzeuge eingetragen ist. Sie enthält etwa keine Massenmodelle mit großer Verbreitung auf dem Markt, auch wenn sie schon über 25 Jahre alt sind (KFG-Erstfassung 1967, 26. Novelle 2005, Erlass 2006).

Spielraum: in Zweifelsfällen entscheidet der Minister, zur Entscheidungshilfe gibt ein ehrenamtlicher Expertenbeirat Empfehlungen: generell, etwa für die oben erwähnte Fahrzeugliste (der Firma Eurotax), sowie zu Einzelanträgen, wie für nicht aufgelistete Modelle oder besondere Ausstattung. Erhaltungswürdig ist Originalität: dazu müssen sich die Hauptbaugruppen im Originalzustand befinden. Zubehör oder Ersatzteile dürfen bis 10 Jahre nach Erzeugung des Kfz im Handel angeboten worden und müssen handelsüblich oder werksnahe sein, dürfen den Originaleindruck nicht beeinträchtigen und sind nachweispflichtig (Literatur, Prospekte, Fotos o. Ä.). Ein innerhalb dieser Grenzen veränderter Grundcharakter des Fahrzeugs und seiner technischen Konstruktionsmerkmale führt entsprechend dem Baujahr des betreffenden Teils zu einer Neueinstufung (bezüglich entsprechend jüngerer, also strengerer einzuhaltender Bedingungen: Sicherheit, Abgas usw.).

Gebrauch (…) Historische Kraftwagen dürfen nur an 120 Tagen pro Jahr verwendet werden, historische Krafträder nur an 60 Tagen pro Jahr. Über diese Verwendung sind fahrtenbuchartige Aufzeichnungen zu führen und der Behörde auf Verlangen vorzulegen.1) über einen speziellen Versicherungsvertrag sowie Hinterlegung der Kennzeichen bei der Behörde (kostengünstigste Methode), 2) über Fahrtenschreiber oder Kontrollgerät, 3) über ein bei einem Veteranenclub registriertes Fahrtenbuch. (Das ist stets mitzuführen; ausführlicher Eintrag vorab, genaue Daten unmittelbar nach der Fahrt; Organisationen: 4 Veteranenclubs sowie die 2 größten Autofahrerclubs.) Nachweis ist möglich

Weiters u. a. zu beachten: EU-konforme Lärmgrenze von 89 dB(A), sofern kein strengeres Kriterium gilt, und Begutachtung alle zwei Jahre.


Der Weltverband FIVA definiert Oldtimer Fahrzeuge seit 2008 folgendermaßen:

Es muss ein Fahrzeug sein, das:

·  einen mechanischen Antrieb hat

·  mindestens 30 Jahre alt ist

·  in einem historisch korrekten Zustand erhalten und gewartet wird

·  nicht für eine tägliche Nutzung ausgerichtet ist

·  wegen seines technischen und historischen Wertes bewahrt wird


Zur besseren Unterscheidung werden die Oldtimer Fahrzeuge in verschiedene Klassen eingeteilt.

Diese Einteilung gilt für Auto Oldtimer, Motorrad Oldtimer und Lkw Oldtimer.

Klasse A:    bis Bj. 1904

Klasse B:    Veteran, Bj.1905 – 1918

Klasse C:    Vintage, Bj. 1919 – 1930

Klasse D:    Post Vintage, Bj. 1931 – 1945

Klasse E:    Post War, Bj. 1946 – 1960

Klasse F:    Bj. 1961 – 1970

Klasse G:   Bj.1971 bis Fahrzeugalter mind. 25 Jahre – gültig seit 2008

ab 2010:    Bj. 1971 bis Fahrzeugalter mind. 30 Jahre – mit Revision des FIVA Technical Codes

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